Golflexikon

A

Abschlag
Als Abschlag bezeichnet man den Ort, wo das zu spielende Loch beginnt und von dem aus der erste Schlag ausgeführt wird. Als Abschlag wird auch der erste Schlag vom Abschlag selbst bezeichnet. Der Abschlag ist meistens eine erhöhte Rasenfläche. In der Golfsprache benutzt man statt Abschlag auch das Word "Tee" wenn der Ort gemeint ist. Nur beim Abschlag darf der Ball auf ein "Tee" gelegt werden.

 

Abschlagzeit
Uhrzeit, zu der man eine Runde beginnt, auch "Tee Time" genannt. An Wochenenden und Feiertagen sind die Golfplätze meist gut besucht. Um einen reibungslosen Spielbetrieb zu gewährleisten, vergeben viele Golfclubs vorab Abschlagszeiten, die pünktlich eingehalten werden sollten.

 

Albatros
Ein Ergebnis, bei dem ein Loch mit drei Schlägen unter Par gespielt wurde. Dies kommt praktisch nur bei Par-5-Löchern vor.

 

All square
Bezeichung dafür, dass die Spieler "gleichauf" sind , d.h. keiner der beiden Spieler ist in Führung (beim Lochspiel).

 

Amateur
Spieler, der mit Golf kein Geld verdient.

 

Ansprechposition
Stellung des Körpers direkt vor dem Schlag.

 

As
Ein "As" wird auch als "Hole-in-one" bezeichnet. Der Ball wird mit nur einem Schlag ins Loch befördert. Dies ist in der Regel nur an Par-3-Löchern oder extrem kurzen Par-4-Löchern möglich.

 

Aus
Fläche außerhalb der Spielbahnen, auf der nicht gespielt werden darf. Die Grenze zum Aus wird durch weiße Pfähle oder Zäune markiert.

 

Auslippen
Der Ball trifft das Loch genau an der Kante, fällt aber nicht hinein, sondern läuft an der Kante entlang und schließlich am Loch vorbei.

 

Ausrichtung
Position von Schlagfläche und Körper beim Ansprechen im Hinblick auf das Ziel.

 

Ausrüstung
Die Golfausrüstung beinhaltet alles, was vom oder für den Spieler getragen oder mitgeführt wird.


B

Back Nine
Als "Back Nine" werden die zweiten neun Löcher einer 18-Loch-Runde bezeichnet.

 

Backspin
Beim Schlagen des Balls entsteht durch das Auftreffen des abwärtsgehenden Schlägerblatts der sogenannte Backspin, durch den der Ball in der Luft besonders ruhig fliegt und bei der Landung etwas abbremst. Wird absichtlich mit extremem Backspin geschlagen (vor allem bei Annäherungsschlägen) soll ein unkontrolliertes Ausrollen des Balls auf dem Grün verhindert werden. Oft kommt es sogar vor, dass der Ball nach dem Aufkommen durch den starken Rückwärtsdrall ein Stück zurückrollt.

 

Backswing
Als Backswing bezeichnet man den Rückschwung, d.h. die Ausholbewegung vor dem Schlag.

 

Bag
Das Golfbag ist die Golftasche, in der alle Schläger sowie Zubehör, z.B. Bälle, Tees, Pitchgabel etc.aufbewahrt und auf der Golfrunde transportiert werden. Es gibt verschiedene Arten von Golfbags. Weitere Informationen zu Golfbags gibt es hier.

 

Bag Tag
Schild des Heimatclubs, das an der Golftasche befestigt wird.

 

Balata
Ein kautschukähnliches Naturprodukt, das früher zur Herstellung der Ballschale verwendet wurde. Inzwischen tragen die Bälle zwar noch die Bezeichnung Ballata, die Schale wird jedoch aus synthetischem Material hergestellt.

 

Ball (Golfball)
Der Golfball sollte einen Durchmesser von nicht weniger als ca. 42,67 mm haben und nicht mehr als 45,93 g wiegen.

 

Ballangel
Eine Ballangel benötigt wird benötigt um den Ball aus einem Wasserhindernis zu "bergen".

 

Ballmarker
Ein Ballmarker ist ein flacher Gegenstand zur Markierung der Ballposition auf dem Grün. Hier wird oft ein Geldstück oder der "Knopf" vom Golfhandschuh verwendet.

 

Baseball-Griff
Griffform, bei der alle zehn Finger auf dem Schlägergriff aufliegen.

 

Bestball
Spielform, bei der jeweils nur das beste Ergebnis eines Teams zählt.

 

Birdie
Wird ein Loch mit einem Schlag unter Par beendet, so spricht man von einem Birdie. Bei einem Par-4 spielt manalso mit drei Schlägen einen Birdie.

 

Blade
Als "Blade" wurd ein geschmiedeter Schlägerkopf eines Eisens bezeichnet. Früher wurden ausschließlich Blades verwendet, dann spielten nur noch Profis diese nicht einfach zu treffenden Eisen. Blades vermitteln im Treffmoment ein extrem weiches Schlaggefühl.

 

Blind Hole
Ein Loch, bei dem man den Ball vom Abschlag oder Fairway aus schlagen muss, ohne dass man einsehen kann, wo der Ball landen wird.

 

Boden in Ausbesserung
Als Boden in Ausbesserung bezeichnet man eine mit blauen Markierungen gekennzeichnete Fläche, auf der Platzarbeiten stattfinden. Liegt ein Ball auf einer solchen markierten Fläche, muss er straflos außerhalb der Fläche fallen gelassen und von dort weitergespielt werden.

 

Bogey
Wird ein Loch mit einem Schlag über Par beendet, so ist dies ein "Bogey". Zwei Schläge über Par heißen "Doppel-Bogey" und drei Schläge über Par nennt man "Triple-Bogey".

 

Bounce
Winkel zwischen tiefstem Punkt eines Golfschlägers zur vorderen unteren Kante der Schlagfläche, wobei die Messung bei senkrecht aufgestelltem Schläger (Winkel 90°) erfolgt.

 

Break
Abweichung von der "geraden" Puttlinie zwischen Ball und Loch durch Bodenwellen oder durch eine Schräglage auf dem Grün.

Bruttoergebnis (Brutto)
Das Spielergebnis ohne Abzug der Vorgabe.

 

Buggy
Fahrzeug, mit dem Golfer und ihre Ausrüstung über den Golfplatz befördert werden.

 

Bunker
Der Bunker ist ein Hindernis auf dem Fairway oder um das Grün herum. Er ist meistens mit Sand gefüllt und soll das Spiel erschweren, was leider oft genug gelingt.


C

Caddy
1. Der Caddy ist die Person, die dem Spieler unter anderem die Golftasche trägt. Gute Caddies haben jedoch noch weitaus wichtigere Aufgaben. Sie helfen u.a. bei der richtigen Wahl des Schlägers, geben dem Spieler Tipps bezüglich der Puttlinie und schreiben den Score auf. Die Caddies der professionellen Tour-Golfer bekommen ein anteiliges Honorar; verdient der Pro gut, verdient auch sein Caddy gut.
2. Als Caddy bezeichnet man auch den Wagen, auf dem das Bag (Golftasche) befestigt wird. Diese Caddies erleichtern einem also ebenfalls das Tragen der Tasche. Es gibt Caddies, die man ziehen muss und Caddies, die einen Motor haben und mit einer Batterie betrieben werden.

 

Carry
Entfernung, die der Ball bei einem Schlag in der Luft bis zum Auftreffen zurücklegt. Die Distanz, die der Ball insbesondere bei trockenen, warmen Bedingungen nach dem Aufkommen noch rollt ist darin nicht enthalten.

 

Cart
Kleines motorisiertes Fahrzeug, um Golfer und ihre Golfausrüstung über den Golfplatz zu befördern, auch "Buggy" genannt.

 

Cavity-back
Konstruktionsform eines Eisens bei dem ein Großteil der Masse an den Rand des Schlägerkopfes verlagert wird. Das Ergebnis ist ein größerer Sweet Spot.

 

Chip
Als Chip bezeichnet man einen Annäherungsschlag zur Fahne. Beim Chip rollt der Ball - im Gegensatz zum Pitch - den größten Teil der zurückgelegten Distanz. Der Chip ist einer der wichtigsten Schläge beim Golf überhaupt.

 

Clubfitting
Die individuelle Anpassung eines Schlägers an die Körpergröße eines Spielers nennt man Clubfitting.

 

Clubhaus
Gebäude auf dem Golfplatz, in dem sich Umkleidekabinen, Proshop, Restaurant und Besprechungsäume befinden.

Competition Stableford Adjustment (CSA)
System, anhand dessen bei einem Wettspiel vom Saisondurchschnitt abweichende Spielbedingungen bei der Berechnung des Ergebnisses ausgeglichen werden.

 

Course Rating
Einstufung eines Golfplatzes hinsichtlich seines Schwierigkeitsgrades, beurteilt für einen fiktiven Spieler mit Handicap 0 unter normalen Platz- und Wetterbedingungen. Ermittelt wird der Course-Rating-Wert aus der Spiellänge des Platzes und weiteren Faktoren.

 

Cross-handed
Puttinggriff, bei dem die linke Hand unter der rechten liegt (bei Rechtshändern).

 

Cut
Qualifikation für die Schlussrunden eines Zählspiels. Bei den großen Turnieren finden 4 Runden statt. Nach 2 Runden ist das Turnier für alle Spieler zu Ende, die über einer bestimmten Schlaganzahl liegen. Als Cut bezeichnet man auch einen angeschnittenen Ball, dessen Flugbahn von links nach rechts verläuft.

 

D

DGV
Der DGV ist der Dachverband von über 700 deutschen Golfclubs. Der 1907 gegründete Verband mit Sitz in Wiesbaden ist für die Vorgaberichtlinien, die Wettspiel-Modi, sowohl Leistungs- als auch Breitensport, Nachwuchsarbeit etc. verantwortlich.

 

Dimple
Dimples sind die kleinen Dellen eines Golfballs. Ein einziger Ball kann bis zu 500 Dimples haben. Sie dienen dem Auftrieb und dem genauen, ruhigen Flug des Balles. Je tiefer die Dimples sind, desto flacher ist die Flugkurve.

 

Divot
Ein beim Schlag mit dem Schlägerkopf herausgeschlagenes Stück Gras. Es gehört zur Etikette, das Divot sofort wieder an seine ursprüngliche Stelle zurüzulegen und festzutreten damit das Gras wieder anwachsen kann.

 

Dogleg
Eine Spielbahn, bei der das Fairway nach links oder rechts abbiegt. Meist nach dem ersten Schlag macht die Spielbahn einen Knick und man hat meist erst von dort freie Sicht auf das Grün.

 

Double Bogey
Bezeichnung für ein Ergebnis, bei dem ein Loch mit zwei Schlägen über Par gespielt wurde.

 

Down
Anzahl der Löcher, die ein Spieler beim Lochspiel hinter seinem Gegner liegt.

 

Draw
Kontrollierter Schlag. Der Ball macht in seiner Flugbahn eine leichte Kurve von rechts nach links. Nach dem Aufprall hat er eine längere Ausrollphase.

 

Drive
Als Drive wird der Schlag vom Tee mit dem Driver bezeichnet.

 

Driver
Der längste Schläger im Bag, auch "Holz 1" genannt. Der Driver hat den längsten Schaft und den steilsten Neigungswinkel am Schlägerkopf, womit niedrige Flugbahnen und damit die längsten Schlagweiten erreicht werden. Darum wird er praktisch ausschließlich für weite Abschläge verwendet.

 

Driving Range
Die Driving Range ist der Übungsbereich beim Golfplatz und wird für das Schlagtraining genutzt, zum Trainieren oder auch zum Warmspielen.

 

Droppen
In unspielbarer Lage kann der Ball mit Strafschlag im Umkreis von zwei Schlägerlängen (nicht näher zum Loch) "gedroppt" werden. Dabei muss der Spieler aufrecht stehen und den Ball mit ausgestrecktem Arm in Schulterhöhe fallen lassen.

 

Dropping Zone
Um den Spielbetrieb nicht unnötig zu verzögern, werden an sehr unwegsamen Hindernisse auf einigen Plätzen markierte Zonen, sog. "Dropping Zones" angelegt. Dort wird der Ball innerhalb der Markierung gedroppt.

 

Dünner Schlag
Der Schlägerkopf trifft den Ball mit der Unterkante auf der oberen Hälfte des Balles. Dadurch ergibt sich eine deutlich flachere Flugbahn als normal, man spricht hier auch von "Toppen".

 

Durchschwung
Phase des Schwungs nach dem Treffen des Balls.


E

Eagle
Einen "Eagle" zu spielen bedeutet, ein Loch mit zwei Schlägen unter Par zu beenden. Ein Eagle an einem Par-3 ist also gleichzeitig ein As.

 

Ehre
Die Ehre entscheidet, wer als erster abschlägt. Am 1. Tee schlägt in der Regel der Spieler mit dem niedrigsten Handicap ab. Bei den darauffolgenden Löchern hat derjenige die Ehre, der am vorangegangen Loch die wenigsten Schläge benötigt hat.

 

Eingelocht
Ein Ball gilt als eingelocht, wenn er vollständig, innerhalb des Lochs und vollständig unterhalb der Ebene des Lochrandes zum Liegen kommt.

 

Eisen
Bezeichnung für die Schläger, die früher einen Schlägerkopf aus Eisen hatten. Heute werden auch andere Metalle und Legierungen verwendet. Die meisten Spieler verwenden die Eisen 3 bis 9 sowie das für das kurze Spiel vorgesehenen Sand-Wedge (SW) und das Pitching-Wedge (PW). Die Eisen 1 und 2 sind aufgrund der Schaftlänge schwieriger zu spielen.

 

Erleichterung
Als "Erleichterung" bezeichnet man das Recht, den Ball aus einer schlechten Lage ohne Strafschlag zu entfernen.

 

Etikette
Als Etikette bezeichnet man die korrekten Verhaltensregeln auf dem Golfplatz. Dabei geht es im Wesentlichen um Sicherheit und Rücksichtnahme, das Vorrecht auf dem Golfplatz und die Schonung der Spielanlage. Das Nichtbeachten der Etikette zieht keine Strafschläge nach sich.

 

Explosionsschlag
Bunkerschlag, bei dem sehr viel Sand "herausspritzt".

 

Extra Day Score (EDS)
Eine vorgabewirksame Privatrunde bezeichnet man als "Extra Day Score" (EDS). Eine solche Privatrunde dürfen ausschließlich Spieler mit einer Stammvorgabe höher als -18,4 einreichen. Spieler der Vorgabenklassen 5 und 6 (Clubvorgaben) können eine beliebige Anzahl von Extra Day Scores als „vorgabenwirksam“ einreichen, in der Vorgabenklasse 4 jedoch nur so viele, wie im aktuellen Kalenderjahr bereits vorgabewirksame Wettspielergebnisse erzielt wurden. Extra Day Scores können nur auf dem Golfplatz des Heimatvereins gespielt werden, der Zähler muss Vorgabe -36,0 oder besser haben und die Runde muss vorher im Sekretariat registriert werden.

 

Extra Holes
Zusätzliche Löcher, die nach Beendigung eines Wettspiels zur Ermittlung des Siegers gespielt werden, wenn zwei oder mehrere Spieler das gleiche Ergebnis erzielt haben.

 

F

Fade
Kontrollierter Schlag. Im Gegensatz zum Draw fliegt beim Fade der Ball eine leichte Kurve von links nach rechts. Nach dem Aufprall rollt der Ball nur noch wenig aus.

 

Fahne
Auch Pin, Flagge oder Stock genannt. Die Fahne markiert meistens von Weitem erkennbar die Lage des Lochs auf dem Grün.

 

Fairway
Als "Fairway" bezeichnet man die Spielbahn zwischen Abschlag und Grün. Das Fairway ist kurz gemäht und wird von dem höher-geschnittenen Rough begrenzt.

 

Falsches Grün
Ein "Falsches Grün" ist jedes andere Grün als das des zu spielenden Lochs, eingeschlossen Übungs - und Annährungsgrüns auf dem Platz.

 

Fetter Schlag
Bei einem "fetten Schlag" trifft der Spieler zuerst den Boden und dann erst den Ball.

 

Flex
Bezeichnung für die Längssteifigkeit des Schlägerschaftes. Die "weichsten" Schaft tragen die Bezeichnung "L" (Ladies), danach folgen "A" (Allround), "R" (Regular), "S" (Stiff), die steifsten sind mit "X" (Extra stiff) gekennzeichnet.

 

Flight
Eine Golfrunde darf von maximal 4 Spielern bestritten werden. Die Anzahl der Spieler bilden den sogenannten "Flight".

 

Fore!
Warnruf, der immer dann möglichst laut zu rufen ist, wenn ein geschlagener Ball einen anderen Spieler gefährden könnte. Wenn Sie also diese Warnung hören, sollten Sie den Kopf einziehen...

 

Forged Blade
Golfschläger, bei dem der Kopt aus geschmiedetem Stahl besteht. Sie sind weicher als Schlägerköpfe aus gegossenem Stahl.

 

Free Drop
Von einem "Free Drop" spricht man wenn eine straflose Erleichterung in Anspruch genommen werden kann, die z.B. dann vorliegt wenn eine Behinderung durch ein unbewegliches Hemmnis besteht.

 

Front Nine
Die ersten neun Löcher einer 18-Loch-Runde.

 

G

Geschlossener Stand
Der Körper ist auf eine Stelle rechts vom anvisierten Ziel ausgerichtet (bei Rechtshändern).

 

Geschlossenes Schlägerblatt
Das Schlägerblatt zeigt auf eine Stelle links vom anvisierten Ziel.

 

Getroffenes Grün
Von einem getroffenen Grün (green in regulation) spricht man dann, wenn das Grün mit zwei Schlägen unter Par angespielt wird. An einem Par-4-Loch bedeutet dies beispielsweise dass der Ball nach zwei Schlägen auf dem Grün liegt, an einem Par 3 entsprechend nach nur einem Schlag (in diesem Fall der Abschlag) und bei einem Par 5 nach drei Schlägen.

 

Gimme
Geschenkter Putt. Wenn der Ball nahe am Loch liegt, kann dem Gegner beim Lochwettspiel der letzte Schlag geschenkt werden. Das heißt, der Spieler muss den Schlag nicht mehrausführen, weil davon ausgegangen wird, dass er den Ball einlocht. Aber er wird als Schlag gewertet. Bei vorgabewirksamen Turnieren darf nie ein Putt geschenkt werden.

 

Girlie
Im deutschsprachigen Raum verwendeter umgangssprachlicher Ausdruck für einen missglückten Abschlag eines männlichen Spielers, bei dem der Ball nicht über die Abschlaglinie des kürzesten Damen-Abschlages fliegt. Wird auch als "Lady" bezeichnet. Üblicherweise lädt der Spieler, der das "Girlie" gespielt hat, die Mitspieler seines Flights nach der Runde auf ein Getränk im Clubhaus ein.

 

Golfhandschuhe
Ein Golfhandschuh wird üblicherweise an der Führungshand getragen (links bei Rechtshändern) um den Griff zu stärken und einer Blasenbildung vorzubeugen. Manche Spieler benutzen an beiden Händen Golfhandschuhe.

 

Grain
Die Richtung der Grashalme auf dem Grün, welche durch den jeweiligen Schnitt verursacht wird. Wird der Ball mit dem Grain geputtet, läuft er meist schneller, als gegen den Strich.

 

Grand Slam
Als Grand Slam bezeichnet man den Gewinn der vier Majors, der wichtigsten Turniere der Golfprofessionals, in einem Jahr.

 

Greenfee
Das Greenfee ist die Spiel- oder Platzbenutzungsgebühr für clubfremde Golfspieler.

 

Greenkeeper
Der Greenkeeper ist ein ausgebildeter Platzwart und pflegt den Golfplatz. Er sorgt dafür, dass Abschlag, Fairway und Grün stets in Ordnung sind.

 

Griff
Die Art und Weise, wie der Schläger gehalten wird.

 

Grooves
Eingefräste Rillen auf der Schlagfläche, die den Backspin erzeugen.

 

Grün
Kurz gemähte Fläche, die das Loch umgibt.

 

Grünkante
Umgebender Rand des Grüns. Hier ist das Gras etwas höher als auf der eigentlichen Puttfläche.

 

H

Handicap
Das Handicap gibt die Spielstärke eines Spielers an. Je niedriger es ist, desto besser ist der Spieler. Das Handicap entspricht der Schlagzahl, die ein Spieler mehr benötigt, als auf einem Platz vorgegeben ist. Hat ein Spieler beispielsweise Handicap -10, so benötigt er auf einem Platz mit einer Spielvorgabe von 72 durchschnittlich 82 Schläge. Das höchste Handicap in Deutschland ist Handicap -54 (Clubvorgabe). Das Handicap richtet sich nach den Ergebnissen, die bei Turnieren erziehlt werden. Spielt man besser als sein aktuelles Handicap, wird es heruntergesetzt und umgekehrt. Das Handicap wird auch als Vorgabe bezeichnet.

 

Handschuh
siehe Begriff "Golfhandschuhe".

 

Hole
"Hole" ist der englische Ausdruck für Loch. Auch die gesamte Spielbahn wird als "Hole" bezeichnet.

 

Hole in one
Englische Bezeichnung für "As".

 

Holz
Als Holz bzw. Hölzer werden Schläger bezeichnet, die früher aus Holz gefertigt wurden. Heute werden diese Schläger praktisch nur noch aus Metall gefertigt. Sie unterscheiden sich grundsätzlich in der Form des Schlägerkopfes von den Eisen. Hölzer werden für Abschläge oder lange Fairwayschläge benutzt.

 

Hook
Ein Hook ist ein ein schlecht getroffener Ball, dessen Flugkurve von rechts nach links verläuft (bei Rechtshändern).

 

Hosel
Verbindungsstück zwischen Schlägerkopf und Schaft.

 

Hybrid-Golfschläger / Rescue-Golfschläger
Hybrid Golffschläger (öfters auch als Rescue-Golfschläger bezeichnet) sind eine Art "Kreuzung" aus Eisen und Hölzern. Diese Schläger ähneln bzgl. Material, Loft und Lie im Wesentlichen den Eisen, der Schlägerkopf dagegen ähnelt der Form von Hölzern.

 

I

Impact
Englisch für "Treffmoment", bezeichnet den Moment, in dem der Schläger den Ball trifft (ca. 4/1000 Sekunden).

 

Indoor Golf
Begriff für das Golfspiel in einer Halle bzw. in einem abgeschlossenen Raum zu Trainingszwecken. Die Anlagen verfügen häufig über eine Indoor Drivingrange, Chipping Area, Puttinggreen und Golfsimulatoren. Hier finden Sie weitere Informationen zum Indoor Golf.

 

In Nine
Die zweiten neun Löcher eines 18-Loch-Platzes, auch "Back Nine" genannt.

 

Inserts
Weiche Einsätze, flächenfüllend oder als kleine Einlage auf der Schlagfläche des Putters.

 

Interlocking-Griff
Griffform, bei der der Zeigefinger der einen und der kleine Finger der anderen Hand verschränkt wird.

 

Iron
Engl. für Eisen.

 

J

Jacket
Bei einigen Profi-Golfturnieren erhält der Gewinner neben dem Preisgeld ein Jacket. Das wohl Berühmteste ist sicher das "Green Jacket", das der Sieger beim US Masters in Augusta erhält.

 

Jerk
Eine im Schwung plötzlich auftretende, ruckartige Bewegung.

 

Jigger
Als Jigger bezeichnet man einen kurzschaftigen Hickoryschläger, mit dem früher aus der Nähe des Grüns gespielt wurde. Vergleichbar mit dem heutigen Eisen 7 oder 8.

 

 

K

Kanonenstart
Als Kanonenstart bezeichnet man den Modus, wenn bei einem Wettspiel alle Teilnehmer zur gleichen Startzeit abschlagen. Dazu werden sie auf alle Spielbahnen eines Platzes verteilt und starten gleichzeitig. Der Start erfolgt entweder nach Uhrzeit oder aufgrund eines allgemein wahrzunehmenden Signals.

 

Kompression
Die Kompression ist die Maßzahl für den Druck, durch den der Ball im Test mit einem Standardgewicht deformiert wird und gibt damit Auskunft über die Ballhärte. Ein Ball mit C (=Compression) 100 ist z.B. härter als ein Ball mit C 80.

 

Kleidung
Zwar gibt es keine offizielle Kleiderordnung beim Golf, einige Golfclubs jedoch schreiben jedoch eine gewisse "Golfbekleidung" auf der Runde vor bzw. bitten darum, das Tragen von bestimmter Kleidung (z.B. Jeans und/oder T-Shirts) auf der Runde zu unterlassen. Diese Vorschriften gehören im Prinzip zur Etikette.

 

Kurzes Spiel
Als kurzes Spiel werden Schläge mit den kurzen Eisen (Pitch bzw. Chip) sowie mit dem Putter bezeichnet. Alle Schläge mit diesen Schlägern dienen der Annäherung bzw. dem Einlochen. Ein gutes kurzes Spiel macht sich im Score deutlich bemerkbar.

 

 

L

Lady
Im deutschsprachigen Raum verwendeter umgangssprachlicher Ausdruck für einen missglückten Abschlag eines männlichen Spielers, bei dem der Ball nicht über die Abschlaglinie des kürzesten Damen-Abschlages fliegt. Wird auch als "Girlie" bezeichnet. Üblicherweise lädt der Spieler, der das "Lady" gespielt hat, die Mitspieler seines Flights nach der Runde auf ein Getränk im Clubhaus ein.

 

Langes Spiel
Das auf möglichst große Weiten ausgerichtete Spiel auf dem Fairway mit Hölzern oder Eisen.

 

Lay Up
Spielaktion, bei der der Ball auf der Spielbahn kontrolliert kürzer geschlagen wird, als möglich. Ziel ist dabei, entweder kommende Hindernisse sicher zu überwinden oder auch bestimmte, eingeübte Distanzen für Annäherungsschläge zu schaffen.

 

Lie
1. Der Winkel zwischen Schlägersohle und Schlägerblatt. Die Schrägstellung der Schlagfläche hat Auswirkungen auf die Länge der Flugbahn des Balles (das für größere Weiten verwendete Eisen 3 hat weniger Loft als etwa ein Eisen 9).
2. Die Stelle, an der der Ball zur Ruhe kommt.

 

Lob
Hoher, sehr kurzer Schlag auf das Grün, gespielt mit einem Lob-Wedge.

 

Lob-Wedge
Das Lob-Wedge ist ein Spezialschläger der nur in ganz bestimmten Spielsituationen (am häufigsten ums Grün herum) zum Einsatz kommt und deshalb eher selten Berücksichtigung im Bag findet. Meist soll ein Hindernis damit überwunden werden wobei der Schlag nicht zu lang geraten darf. Ein Lob-Wedge hat ein sehr viel Loft (ca 60°) und wenig Bounce so dass der Ball auch bei einem vollen Schwung eine sehr hohe Flugbahn nimmt (Lob) und nicht sehr weit fliegt.

 

Loch
Das Loch in das der Ball am Ende jeder Spielbahn befördert werden muss, hat einen Durchmesser von 10,8 cm und eine Tiefe von mindestens 4 inch (10,2 cm). In der Mitte des Lochs steckt die Fahne, damit die Spieler bereits aus der Ferne erkennen können, wo sich das Loch befindet. Als Loch bezeichnet man auch jede einzelne Spielbahn an sich.

 

Lochspiel (Lochwettspiel)
Das Lochspiel wird auch "Matchplay" genannt. Bei dieser Spielform wird nicht die Zahl der Schläge für alle Löcher zusammengezählt, sondern es wird "um jedes Loch" gespielt, d.h. der Spieler mit der geringeren Anzahl der Schläge gewinnt das Loch.

 

Loft
Als Loft wird der Neigungswinkel der Schlagfläche bezeichnet. Dieser Winkel ist ausschlaggebend, wie hoch und damit wie weit der Ball fliegt.

 

Longest Drive
In einigen Turnieren wird an besonderen Löchern (meist ein Par-5-Loch) eine Sonderwertung für den Longest Drive vergeben, den weitesten, auf dem Fairway platzierten Abschlag.

 

Longhitter
Spieler, die den Ball besonders weit schlagen können.

 

Luftschlag
Ein Schlag, bei dem der Ball zwar nicht getroffen wurde, der aber laut Regel trotzdem zählt, da es sich um einen Schlagversuch handelt.


M

Majors
Die vier wichtigsten Golfturniere der Welt: das "US Masters" (das immer in Augusta ausgetragen wird), die "US Open", die "British Open" (die grundsätzlich auf Links-Plätzen gespielt werden) und die "US-PGA-Championship".

 

Marker
Die weißen, gelben, schwarzen und roten Markierungen an den Abschlägen eines jeden Lochs werden Marker genannt. Dabei sind die weißen und gelben Marker für die Herren, die schwarzen und roten für die Damen sowie für Jugendliche (meist unter 12 Jahre). Von weiß bzw. schwarz wird bei Turnieren abgeschlagen, gelb und rot ist für Trainings- und Freizeitrunden gedacht.

 

Marshal
Ordnungshüter, der dafür sorgt, dass die auf dem Platz befindlichen Spieler die Etikette einhalten und der Spielfluss nicht unnötig verzögert wird.

 

Matchplay
Englische Bezeichnung für das Lochspiel bei dem die Anzahl der gewonnenen Löcher und nicht die erzielte Gesamtschlaganzahl für den Sieg ausschlaggebend sind.

 

Mulligan
Ein Wiederholungsschlag nach einem nicht gerechneten (Fehl-)Schlag. Dies ist zwar in den Regeln nicht vorgesehen, wird aber in freundschaftlichen Spielrunden angewandt, seit dem dies ein Ire gleichen Namens als Erleichterung für den ersten Abschlag eines Freundschaftsspiels praktizierte.

 

Muskelgedächtnis
Physikalisches Phänomen, das die Fähigkeit des Körpers beschreibt, eine Bewegung mehrmals völlig identisch zu wiederholen ohne dass man darüber nachdenkt.

 

 

N

Nap
Als Nap bezeichnet man die Art des Graswuchses auf dem Grün.

 

Nassau
Eine Wettspielart für Privatrunden aus den USA, bei der es für den Gewinn der ersten, dann der zweiten neun Löcher sowie für das beste Gesamtergebnis jeweils einen Punkt gibt. Diese Wettspielart kann sowohl als Lochspiel oder als Zählspiel durchgeführt werden.

 

Nearest to the pin
Ähnlich wie beim "Longest Drive" ist dies eine Sonderwertung bei Turnieren. An einem Par-3-Loch wird gemessen, wessen Ball nach dem Abschlag die kürzeste Distanz zur Fahne hat.

 

Nettoergebnis (Netto)
Die Anzahl der auf der Runde insgesamt benötigten Schläge, abzüglich des Handicaps des Spielers. Wurden zum Beispiel 95 Schläge benötigt und hat der Spieler Handicap 23, so beträgt das Nettoergebnis 72.

 

Neunzehntes Loch (19.Loch)
Scherzhafte Bezeichnung für das Clubhaus bzw. die Clubhaus-Bar. Hier trifft man sich nach der Golfrunde zum gemütlichen Beisammensein.

 

Neutraler Griff
Girffart, bei der ein Rechtshänder zwei Knöchel seiner linken Hand von oben sehen kann, während er den Ball anspricht.

 

Neutraler Stand
Die Füße befinden sich auf einer parallelen Linie zur Ziellinie.

 

No Return
Der Spieler hat nach einem Turnier seine Scorekarte nicht abgegeben. Das Turnier wird für sein Handicap mit negativem Ergebnis berücksichtigt, d.h. das Handicap erhöht sich um 0,1 Punkte.

 

 

O

Offener Stand
Der Körper ist in der Ansprechposition auf eine Stelle links vom Ziel ausgerichtet (bei Rechtshändern), was bedeutet, dass der linke Fuß gegenüber dem rechten Fuß etwas zurückversetzt ist.

 

Offenes Schlägerblatt
Das Schlägerblatt zeigt auf eine Stelle rechts vom Ziel.

 

Offene Wettpiele
Offene Wettpiele sind Turniere eines Clubs, an denen im Gegensatz zu internen Wettspielen auch Golfer anderer Clubs mitspielen dürfen.

 

Offset-Schläger
Bei dieser Schlägerart ist die Schlagfläche etwas hinter die Schaftachse versetzt. Die Hersteller geben an, dass dadurch ein Slice leichter verhindert wird.

 

Open
Offene Meisterschaften, an denen sowohl Amateure als auch Professionals teilnehmen können.

 

Out
Kurzbezeichnung für "Out of bounds".

 

Out Nine
Die ersten neun Löcher des Platzes (bei denen man vom Clubhaus "weg" spielt), auch "Front Nine" genannt.

 

Out of bounds
Englische Bezeichnung für "Aus", d.h. damit ist der Bereich außerhalb der Spielbahnen gemeint, der i.d.R. durch weiße Pfähle gekennzeichnet ist. Dieser Bereich darf "überspielt" werden, wenn ein Ball dort allerdings zum Liegen kommt bedeutet das für den Spieler einen Strafschlag.

 

Overclub
Bezeichnung für einen Schlag, der zwar optimal ausgeführt wurde, aber aufgrund der falschen Schlägerwahl zu lang gerät (Gegenteil von Underclub).

 

Overlapping-Griff
Griff, bei dem der kleine Finger der oberen Hand über dem Mittelfinger der untern Hand liegt.

 

Oversize
Golfschläger (Hölzer und Eisen) mit einem extra großen Schlägerkopf werden als Oversize-Schläger bezeichnet. Sie sind besonders für Anfänger gut geeignet, da die Trefffläche entsprechend größer ist.

 

 

P

Par
Die Schlagvorgabe jeder Spielbahn (jedes Lochs) und der gesamten Platzrunde. Der Begriff ist eine Abkürzung der Bezeichnung "Professional Average Result". Das Par ergibt sich aus der vermessenen Länge der jeweiligen Spielbahn sowie für den gesamten Platz aus der Summe der Spielbahnen.

 

Pin
Englische Bezeichnung für den Flaggenstock (die Fahne), der das Loch auf dem Grün kennzeichnet.

 

Pitch
Kurzer und (meistens) hoher Annäherungsschlag an die Fahne. Der Schlag wird üblicherweise mit einem Wedge (Pitching-Wedge) ausgeführt.

 

Pitching-Grün
Übungsanlage auf der Driving Range zum Üben von kurzen Schlägen (Pitches).

 

Pitchgabel
Die Pitchgabel ist ein Werkzeug das zum Ausbessern von Pitchmarken auf dem Grün verwendet wird.

 

Pitchmarke
Vertiefung, die der Ball auf dem Grün hinterlässt, wenn er nach einem hohen Schlag auftrifft. Laut Etikette müssen die Spieler ihre Pitchmarken (mit der dafür vorgesehenen Pitchgabel) ausbessern.

 

Platzerlaubnis (PE)
siehe Begriff "Platzreife" unten (synonym verwendet).

 

Platzregeln
Platzregeln sind Sonderregeln, die aufgrund besonderer Umstände von einem Club dauerhaft oder zeitweilig erlassen werden. Die Platzregeln sind entweder auf der Scorekarte oder an einer Tafel vermerkt. Sie müssen mit den grundsätzlichen Golfregeln übereinstimmen und dürfen Strafen, die nach den Golfregeln zu geben sind, nicht außer Kraft setzen.

 

Platzreife
Die Platzreife (auch "Platzerlaubnis") wird benötigt um auf einem Golfplatz spielen zu können. Hierfür sind theoretische (Golf- und Etikette-Regeln) sowie praktische Kenntnisse erforderlich. Im Rahmen einer Platzreife-Prüfung, die von Golflehrern erteilt wird, erlangt man die Platzreife.

 

Platzstandard
Der Platzstandard ergibt sich aus der Länge aller Spielbahnen und liegt gewöhnlich zwischen 68 und 74.

 

Preshot-Routine
Automatischer Ablauf vor der Ausführung eines Schlages.

 

Proette
Bezeichnung für Golflehrerinnen und Berufsspielerinnen.

 

Professional
Ein Golf-Professional (Kurzform: "Pro") ist ein Berufspieler oder Golflehrer. Berufsspieler bezeichnet man auch als "Playing Pro" oder "Tour Pro", einen Golflehrer als "Teaching Pro".

 

Proshop
Geschäft für Golfutensilien, das an das Clubhaus angegliedert ist.

 

Provisorischer Ball
Ein gemäß den Regeln ins Spiel gebrachter Ersatzball, wenn der Spieler vermutet, dass der von ihm geschlagene Ball verloren oder im Aus gelandet ist. Wird der erste Ball dennoch gefunden, zählt der zweite Schlag nicht.

 

Pull
Gerader Schlag, der nach links vom Ziel fliegt (bei Rechtshändern).

Push
Gerader Schlag, der nach rechts vom Ziel fliegt (bei Rechtshändern).

 

Putt
Den Schlag auf dem Grün zum Loch hin nennt man Putt. Hierzu verwendet man einen besonderen Golfschläger, den Putter.

 

Putter
Der Putter wird praktisch ausschließlich auf dem Grün verwendet. Mit dem Putter wird der Ball in das Loch gespielt.

 

Putting-Grün (Putting-Green)
Das Putting-Grün ist der Übungsplatz zum Putten. Dort sind mehrere Löcher angeordnet, die sich durch unterschiedliche Lagen und Distanzen unterscheiden.

 

PGA
Abkürzung für "Professional Golfer´s Association". Der Verband, in dem Golf-Berufsspieler (Tour-Pros und Golflehrer) zusammengeschlossen sind. Hier geht's zur offiziellen Seite der PGA Tour (englisch) und zur PGA Of Germany (deutsch).


Q
Quail
Meistens ein Fehlschlag (scherzhaft auch "Hasentöter" genannt), bei dem der Ball nicht hoch sondern sehr flach, d.h. fast horizontal zum Boden fliegt. Gezielt eingesetzt kann dieser Schlag jedoch ein probates Mittel bei starkem Gegenwind sein.

 

Quit
Das Verlangsamen des Schlägerkopfes vor dem Treffmoment wird als "Quit" bezeichnet.

 

R

Rabbit
In der Golfsprache wird ein Anfänger "Rabbit" genannt, der noch kein Handicap erspielt hat.

 

Rangefee
Gebühr, die man als Gast in einem Golfclub nur für die Benutzung der Driving Range und der anderen Übungsanlagen zu bezahlen hat (sofern man nicht bereits Greenfee bezahlt, um auch eine Platzrunde zu spielen).

 

Reverse-Overlap-Griff
Standard-Putting-Griff bei dem der Zeigefinger der linken Hand über dem kleinen Finger der rechten liegt (bei Rechtshändern).

 

Rote Markierung
Seitlich vom Loch liegende Hindernisse sind mit roten Pfählen markiert. Der Ball kann direkt (ohne Schläger-Boden-Kontakt) gespielt werden oder mit einem Strafschlag regelgerecht neben dem Hindernis gedroppt und gespielt werden.

 

Rough
Als "Rough" wird das Gelände rund um das Fairway bezeichnet. Häufig ist dort hohes und dichtes Gras zu finden, das die Schläge erschwert.

 

Ryder Cup
Mannschaftsspiel der Professionals, das ein reines Prestigeduell (kein Preisgeld) zwischen den besten Golfern der USA und Europas geworden ist. Der Ryder Cup wurde erstmals 1927 ausgetragen und findet alle zwei Jahre statt. Ursprünglich wurde der Wettbewerb zwischen Großbritannien und den USA ausgetragen. Seit 1979 spielen die besten Spieler aus ganz Europa gegen die USA, die bis dahin den Wettbewerb dominiert hatten.

 

S

Sand-Wedge
Das Sand-Wedge ist ein Spezialschläger der vor allem benutzt wird, um den Ball aus einem Sandbunker-Hindernis zu spielen.

 

Schaft
Der Schaft ist der lange, dünne Teil des Golfschlägers, der beim Schlag die meiste Energie generiert.

 

Schlägerblatt
Das Schlägerblatt ist der Teil des Schlägerkopfes, mit dem der Ball getroffen wird.

 

Schwacher Griff
Bei einem schwachen Griff erkennt der Spieler von oben nur einen Knöchel der linken Hand erkennt (bei Rechtshändern). Dies führt dazu, dass der Ball nach rechts fliegt.

 

Schwungbahn
Winkel zwischen des Schaft und dem Körper während des Schwungs.

 

Score
Als Score wird das Schlagergebnis an einem Loch bzw. auf der Runde bezeichnet. Nach jedem Loch wird der Score in die sogenannte Scorekarte eingetragen.

 

Scorekarte
Die Zählkarte, auf dem die Ergebnisse eines Spieler bei den einzelnen Löcher notiert werden heißt Scorekarte. Bei Wettspielen wird die Scorekarte von einem Mitspieler geführt.

 

Scramble
Spielform, bei der vier Spieler eines Teams abschlagen, dann den besten Schlag auswählen und alle ihren Ball von dort aus weiterspielen. Dies wird fortgesetzt bis alle Bälle eingelocht sind.

 

Scratch-Golfer
Als Scratch-Golfer wird ein Spieler bezeichnet, der auf dem Platz regelmäßig Par spielt.

 

Semi-Rough
Relativ kurz gemähtes Gras zwischen Fairway und hohem Gras (Rough).

 

Shank
Ein Fehlschlag, bei dem das Hosel den Ball trifft und nicht die Schlagfläche. Ein auf diese Weise getroffener Ball fliegt extrem nach rechts (bei Rechtshändern).

 

Slice
Fehlschlag, bei dem der Ball sehr stark nach rechts abbiegt (bei Rechtshändern). Verursacht wird dies durch eine offnene Schlagfläche im Treffmoment oder eine Schwungbahn die zu stark von außen nach innen verläuft.

 

Slope
Der "Slope" ist eine Zahl, die den Schwierigkeitsgrad eines Platzes angibt.

 

Spin
Die dem Ball beim Schlag mitgegebene Drehung um die eigene Achse.

 

Square
Die beim Einnehmen der Ansprechposition zwischen den Schuhspitzen gedachte Linie verläuft parallel zur angestrebten Fluglinie des Balles. Hüfte und Schultern sind ebenfalls parallel dazu.

 

Stableford
Art der Zählweise bei Wettspielen. Es werden nicht die Schläge gezählt, sondern in Abhängigkeit des Handicaps und Anzahl der benötigten Schläge werden Punkte vergeben.

 

T

Tee
Kleiner Stift aus Holz, Plastik oder Gummi, auf den der Ball ausschließlich beim Abschlag gelegt wird. Als "Tee" wird auch der Bereich bezeichnet, auf dem sich die Abschlagsmarkierungen befinden.

 

Tee Time
Abschlagzeit. Uhrzeit, zu der die Spieler am 1. Abschlag die Golfrunde beginnen.

 

Tiger Line
Extrem weiter und riskanter Schlag in direkter Linie bei Spielsituationen, z.B. bei einem Dogleg bei denen man konservativ spielend eher den sicheren, aber längeren Weg am Fairway entlang vorziehen würde. Der Begriff hat nichts mit Tiger Woods zu tun, sondern ist älteren Ursprungs.

 

Toppen
"Geköpfter" Schlag, auch "dünner Schlag" genannt. Der Schlägerkopf trifft den Ball mit der Unterkante auf der oberen Hälfte des Balles. Dadurch nimmt der Ball eine flachere Flugbahn als normal.

 

Torque
Verdrehungswiderstand des Schafts im Treffmoment.

 

Triple-Bogey
Ein Ergebnis, bei dem ein Loch mit drei Schlägen über Par gespielt wird.

 

Treffmoment
Augenblick, in dem der der Ball auf die Schlagfläche trifft.

 

Trolley
Golfwagen, auf dem das Bag festgeschnallt und dann über den Platz gezogen wird.

 

U

Underclub
Bezeichnung für einen Schlag, der zwar optimal ausgeführt wurde, aber aufgrund der falschen Schlägerwahl zu kurz bleibt (Gegenteil von Overclub).

 

Unspielbar
Für unspielbar darf man laut Regeln jeden Ball zu jeder Zeit erklären (Ausnahme: Ball in Wasserhindernissen). Der Spieler, der seinen Ball für unspielbar erklärt, erhält einen Strafschlag und hat nun entweder die Möglichkeit, den Ball innerhalb von zwei Schlägerlängen nicht näher zur Fahne zu droppen oder den Schlag von der Stelle aus zu wiederholen, von der aus der Ball geschlagen wurde.

 

Up
Anzahl der Löcher, die ein Spieler beim Lochspiel in Führung liegt.

 

USGA
Abkürzung für "United States Golf Association", d.h. den Verband der Golfer in den USA, der der dort verantwortlich ist für die Einführung von Regeln und Decisions. Zusammen mit dem Royal and Ancient Golf Club of St. Andrews werden die Golfregeln für alle Vereine weltweit erlassen.

 

V

Vardon-Griff
Andere Bezeichung für den "Overlapping-Griff".

 

Vorgrün
Fläche unmittelbar vor dem Grün. Das Gras ist ein wenig länger als auf dem Grün selbst aber deutlich kürzer als die Graslänge des Fairways.

 

Vorgabeklassen
Einteilung der Spieler unter Berücksichtigung ihrer Handicaps z.B. bei Turnieren.


 

W
Waggle
Kurzes Vor- und Zurückschwenken des Schlägers vor dem eigentlichen Schwung.

 

Wasserhindernis
Jede Form von Wasser, ob stehend oder fließend, das entweder durch rote (seitliches Wasserhindernis) oder gelbe (frontales Wasserhindernis) Pfosten gekennzeichent ist. Ein Ball im Wasserhindernis darf aus diesem direkt und ohne Strafschlag herausgespielt werden. Wenn dies nicht möglich ist, kann unter Hinzurechnung eines Strafschlages neben dem Hindernis ein Ball gedroppt werden.

 

Wedge
Kurzes Eisen mit mindestens 48° Loft. Wedges werden für kurze Schläge oder Schläge aus dem Sand verwendet. Das "Pitching-Wedge" hat den geringsten Loft unter den Wedges, danach kommt das "Sand-Wedge", dann das "Lob-Wedge".

 

Wintergrün
Um die Grüns zu schonen, dürfen sie im Winter nicht bespielt werden. Damit im Winter dennoch Golf gespielt werden kann, werden gegen Saisonende Wintergrüns auf den eigentlichen Fairways und vor den eigentlichen Grüns angelegt.

 

Winterregeln
Bei Winterregeln darf der Ball vor seiner Lage (auf eine nahe bessere Stelle des Platzes) "bessergelegt" werden. Diese Regeln gelten v.a. in Mittel- und Nordeuropa von Oktober bis April oder auch wenn besonders ungünstige Platzverhältnisse kein normales Spiel zulassen.

 

X

X-Factor
Keine Castingshow sondern ein durch den amerikanischen Golftrainer Jim McLean geprägter Begriff, der beim Golfschwung den Winkel zwischen Hüfte und Schulter beschreibt. Betrachtet man Hüfte und Schulter als Linie, dann bildet sich beim Schwung von oben gesehen ein "X" durch die Kreuzung der Linien von Hüfte und Schulter.

 

X-Out
Ein Golfball der die Qualitätsprüfung nur eingeschränkt bestanden hat. Preiswert und für die private Runde geeignet, jedoch nicht für Wettspiele zugelassen.

 

Y

Yank
Ball, der (bei einem Rechtshänder) links von der Ziellinie startet und endet, v.a. im englischsprachigen Raum gebraucht und synonym verwendet mit dem Begriff "Pull" oder "Jerk".

 

Yardage Book
Das Notizbuch des Spielers, bzw. des Caddies, in dem Besonderheiten des Platzes, sowie Schlagweiten, etc. notiert werden (1 Yard = 0,9144 Meter).

 

Yips
Psychisch bedingte Golfer-Krankheit, die zu extremem Zittern von Armen und Händen beim Putten führt. Bernhard Langer ist der wohl bekannteste Spieler, der von diesem Problem betroffen war und es zweimal überwand.

 

Z

Zähler
Person, die von der Spielleitung zum Aufschreiben der Schlaganzahl eines Spielers bestimmt wird. Der Zähler kann dabei auch Mitbewerber sein.

 

Zählspiel (oder Zählwettspiel)
Bei dieser Wettspielart wird an jedem Loch die Schlagzahl in die Scorekarte eingetragen. Die Summe aller Schläge an den gespielten Löchern ergibt das Bruttoergebnis im Zählspiel. Beim Nettoergebnis wird das Bruttoergebnis um das Handicap des Spielers bereinigt.

 

Zehn-Finger-Griff
Der Baseball-Griff wird auch als Zehn-Finger-Griff bezeichnet.

 

Zeitweiliges Wasser
Wasser, das sich auf dem Platz oder im Hindernis angesammelt hat.

 

Ziellinie
Als "Ziellinie" wird die imaginäre Linie zwischen Ball und angestrebtem Zielpunkt bezeichnet.

Golf & Country Club Leipzig

Offizielle Anlage der
Unsere Partner:
Hotelpartner
Pro Golf Tour 
German Junior Golf Tour
Hotel-Fuerstenhof_LOGO-final_4C-hoch.png

Telefon: 03 42 92-63 22 41    Fax: 03 42 92-63 23 09    Mail: info@gcc-leipzig.de

  • Facebook
  • Google+
  • Instagram